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chinesische Kunst

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Chinesische Kunst : Chinesische Kunst ist die Kunst, die ihren Ursprung im alten oder modernen China hat oder von chinesischen Künstlern ausgeübt wird. Die frühe sog. Steinzeitkunst reicht zurück bis etwa ins Jahr 10.000 v.Chr.; sie besteht vor allem aus einfacher Töpferei und Bildhauerei. Dieser frühen Periode folgten etliche Dynastien, wobei über die Jahrhundert hinweg mitunter eine erstaunliche Kontinuität der Kunst festzustellen ist. Die Kunst Taiwans sowie die der chinesischen Emigranten kann als Teil der chinesischen Kunst betrachtet werden, in der sie ihre Wurzeln hat. Frühe Formen chinesischer Kunst wurden in der jungsteinzeitlichen Yangshao-Kultur gefunden, die bis ins 6. Jahrtausend v. Chr. zurückreicht. Archäologische Funde wie die von Banpo haben gezeigt, dass in der Yangshao-Zeit bereits Töpferei betrieben wurde; die frühen Keramik-Erzeugnisse waren oft unbemalt und wiesen häufig plastische Kordelstrukturen auf. Zu den frühesten Zierelementen gehörten Fische und menschliche Gesichter, die sich aber letztlich zu symmetrisch-geometrischen abstrakten Mustern entwickelten, viele davon gemalt. Hervorstechendstes Merkmal der Yangshao-Kultur war der extensive Gebrauch bemalter Töpferwaren, insbesondere mit menschlichen Gesichtern, Tierdarstellungen und geometrischen Mustern. Anders als die spätere Longshan-Kultur kannte die Yangshao-Kultur noch nicht die Töpferscheibe. Nach Erkenntnissen der Archäologen basierte die Yangshao-Gesellschaft auf matriarchalisch organisierten Clans. Ausgrabungen haben gezeigt, dass Kinder in bemalten Töpfergefäßen beerdigt wurden. Die Liangzhu-Jade-Kultur war die letzte jungsteinzeitliche Jade-Kultur im Yangzi- Delta und dauerte etwa 1.300 Jahre. Die Jadekunst dieser Zeit prägen fein ausgearbeitete große Ritualgefäße wie etwa Cong-Zylinder, Bi-Scheiben, Yue-Äxte sowie Anhänger und Amulette in Form von fein ziselierten Vögeln, Schildkröten oder Fischen. Die Bronzezeit begann in China mit der Shang-Dynastie, die für ihre detailfreudige Bronzekunst bekannt ist. Die Schmiede der Epoche arbeiteten gewöhnlich in Werkstätten außerhalb der Städte und stellten dort insbesondere Ritualgefäße sowie Wagenbeschläge her. Die Bronzegefäße dienten der Aufnahme verschiedenster Flüssigkeiten, die bei religiösen Zeremonien verwendet wurden. Hübsch anzusehen sind die Ku- and Jue-Gefäße, am eindrucksvollsten erscheint aber das Ding, ein dreifüßiger Krug. Auf Gefäßen der Shang-Zeit wurde typischerweise die gesamte verfügbare Oberfläche mit Dekor versehen, häufig mit stilisierten Formen real existierender wie imaginärer Tiere. Das verbreitetste Motiv ist das Taotie, ein flächig-symmetrisch dargestelltes Fabelwesen. Nach einer Interpretation soll es sich dabei um einen lüsternen Mann handeln, der zur Strafe dazu verdammt worden ist, eine der vier Himmelsecken gegen bösartige Ungeheuer zu verteidigen. Nach anderer Auffassung ist Taotie ein Monster, das nur aus einem Kopf besteht und daher bei seinen Versuchen, Menschen zu verschlingen, sich nur selbst verletzt. Beim Übergang von der Shang- zur Zhou-Dynastie wandelten sich allmählich Form und Funktion der Bronzen. Sie dienten nunmehr in stärkerem Maße weltlichen Zwecken. In der Zeit der Streitenden Reiche wurden die Bronze-Gefäße sogar zum Objekt ästhetischen Genusses: Häufig traten nun Bankett- und Jagdszenen auf, während andere abstrakte Muster mit Gold- und Silbereinlagen sowie kostbaren Edelsteinen aufwiesen. Auch wurden verstärkt polierte Bronzespiegel hergestellt. Große Wertschätzung erfuhren die Bronzen der Shang-Zeit später in der Song-Dynastie. Sie beruhte nicht nur auf ihr Form und Gestaltung, sondern auch auf der grünen, blauen und manchmal sogar rötlichen Patina, die sie aufgrund chemischer Prozesse angesetzt hatten, solange sie vergraben waren. Die Beschäftigung mit der frühen chinesischen Bronzekunst ist ein Spezialgebiet der Kunstgeschichte. Eine reichhaltige Quelle frühchinesischer Kunst war der im Yangzi-Tal gelegene Staat Chu. Ausgrabungen in Chu-Gräbern haben gemalte Holzplastiken zu Tage gebracht, weiter Jadescheiben, Glasperlen, Musikinstrumente sowie eine reichhaltige Sammlung von Lackwaren. Häufig sind die Lackgegenstände fein bemalt, entweder Rot auf Schwarz oder umgekehrt. In Changsha (Provinz Hunan) wurde die älteste Seidenmalerei der Welt gefunden; sie zeigt eine Frau in Gesellschaft eines Phönix und eines Drachen, zwei in der chinesischen Kunst sehr häufig vertretenen Fabelwesen. Eine Auswahl der Chu-Dichtung hat auch in Form des bereits genannten Chucí überlebt. Häufig werden die Texte mit Schamanismus in Verbindung gebracht. Die Beschreibungen fantastischer Landschaften stellen Chinas erste Naturdichtung dar. Das längste Gedicht, \"Im Griff der Sorge\", wurde vermutlich von der tragischen Figur des Qu Yuán als politische Allegorie geschrieben. Die Terrakotta-Armee im Mausoleum des ersten Qin-Kaisers besteht aus mehr als 7.000 lebensgroßen Krieger- und Pferdefiguren aus Terrakotta, die gemeinsam mit dem selbsternannten ersten Kaiser der Qin-Dynastie (Qin Shihuangdi) begraben wurden. Die Originalkolorierung der bemalten Figuren war bei ihrer Ausgrabung noch sichtbar, ist mittlerweile aber aufgrund der Luft verblasst, so dass die Figuren im reinen Terrakotta-Ton erscheinen. Die Figuren wurden in einer Vielzahl von Posen dargestellt, stehende Infantristen sind ebenso vertreten wie kniende Bogenschützen oder Wagenlenker. Auch Gesichten und Frisuren wurden teilweise individuell gestaltet. In der Han-Zeit wurden neben der üblichen Gebrauchskeramik erstmals auch Ziergegenstände aus Ton hergestellt. Berühmt geworden sind etwa die meist mehrstöckigen Miniaturhäuschen nebst Balkonen sowie die in ähnlichem Stil gefertigten Schiffe und Wagengespanne. Während der Han-Dynastie (206 v. Chr.- 220 n. Chr.) entwickelt sich die Chu-Lyrik zum Fu (?) fort, einem häufig dialogisch aufgebauten, gewöhnlich gereimtem Gedicht. Aus diesem wiederum ging schließlich das Yuefu hervor, ein im volkstümlichen Stil gehaltenes Gedicht. Der Begriff bedeutet wörtlich „Musikamt“ – ein Verweis darauf, dass das Schreiben und Sammeln von Lyrik ursprünglich die Aufgabe staatlicher Behörden war. Eine einheitliche Zeilenlänge besteht nicht, doch sind fünf Schriftzeichen pro Zeile Standard. Jedes Gedicht folgt einem der definierten, zum Titel passenden Lautmuster. Der Begriff Yuefu deckt nicht nur ursprüngliche Volksweisen ab, sondern auch deren bei Hof erarbeitete Nachahmungen sowie Fassungen berühmter Dichter. Grundlegende Architekturprinzipien Chinas gehen auf die frühe Kaiserzeit zurück, insbesondere die Hallenbauten. Mit der Reichseinigung setzt sich auf höfischer Ebene eine Prunkarchitektur durch, deren Anspruch imperiale Größe darstellen soll. Ihren Ursprung findet dies in den zahlreichen Palastbauten des Ersten Kaisers, dessen legendärer A’fang-Palast zum Mythos kaiserlicher Architektur wurde. Die Han-Kaiser führten dieses Prinzip fort und setzten mit dem Weiyang-Palast neue künstlerische Maßstäbe. In dieser frühen Form ist der Kaiserpalast noch stark undifferenziert, das heißt, dass nicht streng unterschieden wird zwischen Wohnbereichen, Repräsentationsbauten, Sakralarchitektur, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäuden sowie Lagerhäusern. Alle diese Bereiche gehen ineinander über und bilden einen relativ großen Palastkomplex. Im Laufe der dynastischen Abfolge lässt sich von diesem Punkt an eine stete Evolution der Palastarchitektur beobachten, in deren Folge sich eine immer strengere Abtrennung der besagten Bereiche einstellt. Ihren Höhepunkt findet die Palastarchitektur in der Mingzeitlichen Verbotenen Stadt, mit einer konsequenten „Ineinanderschachtelung“ der Aufgabenbereiche, mit den Privatgemächern des Kaisers im Zentrum der Hauptstadt Beijing. Bei den Stadtbewohnern der Han-Zeit lassen sich mehrgeschossige, turmartige Häuser finden. Eine Übereinanderschichtung von Geschossen, deren Struktur unübersehbar derjenigen der Hallenbauten entspricht, wobei die einzelnen Stockwerke jeweils durch eigene Dächer betont werden. In dieser Epoche werden die Dächer zunehmend zum herausragenden Schmuckelement. Bis zur Song-Zeit entwickelt sich dieser (bei allen Bautypen zu beobachtende) Trend zu überladenen Dachkonstruktionen, deren vier Ecken sich immer weiter nach oben richten, um die wuchtige Architektur optisch zu kompensieren und um so Leichtigkeit vorzutäuschen. Der Buddhismus gelangte im 1. Jahrhundert n. Chr. nach China, wenn auch nach der Überlieferung bereits zu Lebzeiten König Asokas ein Mönch das Reich der Mitte aufgesucht haben soll. Bis zum 8. Jahrhundert entfaltete er erhebliche Wirksamkeit im Bereich der Kunst, insbesondere auf dem Gebiet der religiösen Großplastik. Sehr bald nahm die buddhistische Kunst aber auch autochthon-chinesische Züge auf. In den Hofkreisen des alten China galten Malerei und Kalligraphie als die am höchsten geschätzten Künste. Ausgeübt wurden sie vor allem von Amateuren, Adeligen und Gelehrten-Beamten, die allein über die für eine Vervollkommnung ihrer Pinseltechnik erforderliche Muße verfügten. Kalligraphie galt als reinste und höchste Ausdrucksform der Malerei. Gemalt wurde mit einem aus Tierhaaren bestehenden Bürstenpinsel und einer auf der Basis von Ruß und Tierleim hergestellten Tusche ursprünglich auf Seide, nach Erfindung des Papiers im 1. Jahrhundert auch auf dieses neuartige und billigere Material. Originalwerke berühmter Kalligraphen wurden in China zu allen Zeiten hochgeschätzt, auf Rollen gezogen und bisweilen in der Art von Gemälden an die Wand gehängt. Zu den renommiertesten Vertretern der Kunst zählt Wang Xizhi, der im 4. Jahrhundert lebte und vor allem durch sein Werk Lanting Xu bekannt geworden ist. Es handelt sich hierbei um das Vorwort zu einer Gedicht-Anthologie mehrerer Poeten, die sich in Lan Ting nahe der Stadt Shaoxing (Provinz Zhejiang) zu versammeln und ein Spiel namens \"qushui liushang\" zu spielen pflegten. n Anknüpfung an eine bereits unter der Sui-Dynastie eingeleitete Tendenz entwickelte sich die buddhistische Großplastik auch unter der Tang-Dynastie zunehmend zu einem realistischeren und lebensnaheren Ausdruck hin. Infolge der Weltoffenheit des Tang-Reichs und insbesondere seines kulturellen Austausches mit dem indischen Kulturraum nahmen die buddhistischen Skulpturen der Tang-Zeit eine eher klassische, von der indischen Gupta-Kunst beeinflusste Form an. Einen Einbruch erlebte die buddhistische Kunst gegen Ende der Tangzeit, als Kaiser Wuzong 845 alle ausländischen Religionen verbot, um den autochthonen Taoismus wieder in seine alte Position einzusetzen. Er konfiszierte buddhistisches Eigentum und zwang die Gläubigen in den Untergrund, worauf auch die Kunst weitgehend zum Erliegen kam. Während die meisten Holzplastiken der Tangperiode die Verfolgungen nicht überlebt haben, ist von der Steinkunst erheblich mehr erhalten geblieben. Die großartigsten Skulpturen befinden sich in Longmen, südlich von Luoyang (Provinz Henan). Vor allem wird die Kunst der Tang-Zeit mit naturbelassenen oder farbig glasierten Keramik-Skulpturen assoziiert, die meist Pferde, Kamele und wütende Dämonen (\"Höllenwächter\") darstellen, aber auch Hofdamen und Musikanten. Die bisweilen erkennbar unchinesischen Gesichtszüge der Dargestellten sind über die kulturellen Einflüsse aus Westasien und Europa zu erklären, die insbesondere über den regen Handel über die Seidenstraße vermittelt wurden. Bis in die Tang-Zeit reichen auch die Ursprünge des in China erfundenen und im Laufe spätere Dynastien immer mehr verfeinerten Porzellans zurück, das aus einer aus Kaolin und Feldspat bestehenden Paste gefertigt wird. Gegenüber herkömmlichen Töpferwaren stellt Porzellan seine Schöpfer schon wegen der Verarbeitungseigenschaften vor erheblich größere Herausforderungen. Berühmteste Fertigungsstätte ist das im Lauf der Geschichte mehrfach umbenannte Jingdezhen in der Provinz Jiangxi. Seit der Tang-Dynastie (618-907) waren Landschaften das zentrale Motiv der chinesischen Malerei; man sprach insofern vom Shanshui, der „Berg-Wasser“-Malerei. Zweck dieser meist monochromen Schöpfungen war weniger die naturalistische Darstellung als vielmehr, „Atmosphäre“ zu erzeugen und beim Betrachter Gefühle und insbesondere seinen Sinn für die Harmonie der Natur zu wecken. Im Allgemeinen benutzte man dabei dieselbe Technik wie die Kalligraphen und malte mit in schwarze oder farbige Tusche getauchten Bürstenpinseln auf Seide oder Papier; der Gebrauch von Ölfarben war unbekannt. Die Bilder wurden in der Regel nicht so sehr an die Wand gehängt, sondern zusammengerollt in Möbeln verstaut und nur bei Bedarf hervorgeholt, um sie etwa als besonders kunstsinnig geschätzten Gästen zu zeigen. Dong Yuan, ein Maler der südlichen Tang-Dynastie, war sowohl für seine Porträts als auch für Landschaftsdarstellungen bekannt und trug maßgeblich zu dem eleganten Stil bei, der für die nächsten 900 Jahre zum Standard der chinesischen Malerei werden sollte. Wie viele chinesische Künstler wurde er im offiziellen Auftrag tätig. Er studierte insbesondere den Stil von Li Sixun und Wang Wei und bereicherte die Malerei um zahlreiche Techniken wie etwa die Verfeinerung der Perspektive, pointilistische Ansätze wie auch Kreuzschraffur zur Erzielung plastischeren Eindrucks. Vom Sui-Maler Zhan Ziqian ist nur noch ein Werk erhalten, Müßiggang im Frühling, in dem die Berge erstmals perspektivisch dargestellt werden. Es gilt als erste Szenerie-Darstellung, eine Kunstform die in Europa erst im 17. Jahrhundert aufkommen sollte. Am Kaiserhof tat sich besonders Yan Liben hervor, der als Beamter ebenfalls Hofmaler des Tang-Kaisers Taizong war. Mit seinem bekannten Werk Die dreizehn Kaiser, welche bekannte Herrscher von der Zhou- bis zur Sui-Zeit darstellt, schuf er die ältesten bekannten Kaiserportaits. Einen Höhepunkt erreichte in der Song-Dynastie vor allem die chinesische Malerei. Die Landschaftsbilder etwa gewannen in dieser Zeit einen subtileren Ausdruck. Su wurde beispielsweise die Unermesslichkeit von räumlichen Entfernungen durch verschwommene Umrisse, im Nebel verschwindende Bergsilhouetten oder eine geradezu impressionistische Behandlung von Naturphänomen angedeutet. Eine eher „gezähmte“ und vom kunstsinnigen Menschen „genossene“ Natur steht indes in den späteren Werken der südlichen Song-Dynastie im Vordergrund. Berühmte Landschaftsmaler Wie bereits in früheren Perioden werden auch in der Song-Malerei gerne Menschen in ehrfürchtiger Kontemplation vor der Natur gezeigt, verschwinden nunmehr aber nicht mehr notwendigerweise vor majestätisch-überwältigenden Landschaftskulissen, sondern nehmen durchaus zentrale Positionen ein. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang etwa der anonyme Vornehme Gelehrte unter einer Weide, vor allem aber auch Ma Líns berühmtes Dem Wind in den Kiefern lauschend. Beachtung verdienen auch die farbigen Miniaturen in Chao Yens Acht Reiter im Frühling. Ein zentraler Gegenstand der Song-Malerei waren auch Tier- und Pflanzendarstellungen. Große Bewunderung erfuhr etwa Cui Báis stimmungsvolles Gemälde Hase und Eichelhäher, aber auch die Schöpfungen des künstlerisch veranlagten Kaisers Huizong von dem unter anderem die Zwei Finken auf Bambusstengeln stammen. Weitere renommierte Tier- und Pflanzenmaler waren Mao I und Wén Tóng Eine andere Richtung der Song-Malerei nahm schließlich buddhistische Themen auf und stellte etwa gerne zen-buddhistische Adepten dar. Das in ihren Augen zu \"gefällige\", romantisierende Erbe der südlichen Song-Dynastie lehnten die Maler der Yuan-Zeit weitgehend ab. Angeknüpft wurde daher vielmehr an die nördlichen Song, vor allem aber an die ältere Tang-Kunst, von der man insbesondere die verbreitete „Grün-Blau-Manier“ übernahm. Die Tonabstufung der späten Song sind zugunsten kräftig-plakativer Farben verschwunden, Raum und Umwelt werden als Gestaltungsmittel kaum mehr eingesetzt. Im Vergleich zu ihren Vorbildern schmähte man die Yuan-Bilder von der Kunstgeschichte häufig als „zurückhaltend unterkühlt“, als „leidenschaftslos“. Kunst aus China, Korea und Japan beherbergt das Museum für Ostasiatische Kunst Köln. Es Chinesische Kunst wurde 1913 als erstes Spezialmuseum seiner Art in Deutschland eröffnet. Grundstock der Chinesische Kunst Bestände ist die Japan-Sammlung des Museumsgründers und seiner Frau. Ihre Kollektion mit Chinesische Kunst buddhistischer Malerei und Holzskulptur, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten und L Chinesische Kunst Lackkunst gilt als eine der bedeutendsten innerhalb Europas. Ein weiterer Schwerpunkt der Chinesische Kunst Museumsbestände liegt bei den chinesischen Sakralbronzen sowie Keramik aus China, Korea und Chinesische Kunst Japan, vor allem der koreanischen Seladone der Koryô-Dynastie des 10. – 14. Jahrhunderts mit Chinesische Kunst ihrer einzigartigen Glasur. Auch die im Museum vorhandenen Lackarbeiten und der Stellschirm- Chinesische Kunst Besitz haben Weltrang. Zu den bedeutendsten Stiftungen der Nachkriegszeit zählt die Schenkung Chinesische Kunst chinesischer Sakralbronzen und klassischer Möbel der Sammlung. Mit dem Ankauf der Chinesische Kunst chinesischen Keramiksammlung von Hans erhielt das Museum ein weiteres Glanzlicht. Ankäufe Chinesische Kunst der Orientstiftung und des Fördererkreises sowie Leihgaben von Peter und Irene Ludwig Chinesische Kunst bereicherten den Bestand in den 1990er Jahren um erstklassige Stücke chinesischer buddhistischer Chinesische Kunst Skulptur, Bronzekunst sowie Tang-zeitlicher Keramik. Auch die chinesische und japanische Chinesische Kunst Kalligraphie ist seit dem Erwerb der Schriftkunstsammlung hervorragend vertreten. Doch nicht Chinesische Kunst allein die Kunst, auch der 1977 eröffnete Museumsbau ist bedeutend. Er gehört zu den wichtigsten Chinesische Kunst Baudenkmälern der klassischen Moderne in Köln. Entworfen wurde er von Kunio Maekawa Chinesische Kunst (1905-1986), einem Schüler Le Corbusiers. Mit seinen strengen, klar gegliederten Kuben knüpft Chinesische Kunst er an alte japanische Traditionen an und entwickelt zugleich eine neue, moderne Formensprache. Chinesische Kunst Zentrum der Anlage bildet der vom japanischen Bildhauer Masayuki Nagare (geb. 1923) in der Chinesische Kunst Tradition japanischer Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten. Diese Symbiose von Chinesische Kunst japanischer Architektur und Gartenkunst in Verbindung mit der Präsentation ostasiatischer Kunst Chinesische Kunst machen das Kölner Haus zu einem markanten, unverwechselbaren Museum. Wie bereits von Chinesische Kunst Museumsgründer geplant, werden die Exponate nicht als kulturhistorische Dokumente präsentiert, Chinesische Kunst sondern als eigenständige Kunstwerke und veranschaulichen so spezifische Zeit- oder Chinesische Kunst Individualstile. Fischers vorbehaltlose und weltoffene Haltung ist seither durch die Forschungen auf dem Gebiet der ostasiatischen Kunstgeschichte stets aufs Neue bestätigt worden. Da selbst die inzwischen erweiterten Räumlichkeiten es nicht erlauben, einen Großteil der Bestände zu zeigen, wechselt die Präsentation mehrmals im Jahr. Darüber hinaus werden immer wieder thematische Ausstellungen aus den eigenen Sammlungen gezeigt. Chinesische Kunst. Shanghaier Porzellankünstlerin schafft Chinesische Kunst Kunst für den Alltag. Mit ungewöhnlichen Ideen belebt die 31jährige den chinesischen Chinesische Kunst Porzellanmarkt. Keramik und Porzellan gehören in unseren Haushalten zum festen Inventar, doch nur wenige kennen ihren Entstehungsort, China. Hier wurde schon im 3. Jahrhundert die Porzellankunst erfunden und in die ganze Welt exportiert. In den letzten Jahrzehnten hat China jedoch auf dem internationalen Porzellanmarkt sein Chinesische Kunst Ansehen verloren, denn es gibt nur wenige zeitgenössische Künstler. Einige chinesische Künstler widmen sich heute der vernachlässigten Porzellankunst. Wang Haichen ist eine von ihnen. Sie hat vor zwei Monaten einen kleinen Porzellanladen im Zentrum Shanghais eröffnet. Unter ihren Kunden sind viele Ausländer, vor allem Chinesische Kunst Deutsche. In ihrem kleinen Laden „Blue Shanghai White“, nicht weit von Shanghais Prachtstraße, dem Bund, verkauft Wang Haichen Porzellan und Möbel aus altem Holz. Einrichtungsgegenstände für den Alltag? Chinesische Kunst Nicht nur das. Wang Haichen ist Porzellankünstlerin. Aus alltäglichen Gegenständen macht sie Chinesische Kunst Kunst. Traditionelle chinesische Möbel hat sie mit Porzellanplatten verziert. Die Tassen sind nicht rund sondern oval, die Teller haben einen kleinen Knick. Mit feinem Pinselstrich hat sie auf das Porzellan chinesische Chinesische Kunst Landschaften oder eigenwillige Muster aus Strichen und Punkten gemalt. Dabei verwendet sie die traditionellen Farben blau und weiß, die schon zur Kaiserzeit im 14. Jahrhundert beliebt waren. Die 31-jährige Chinesische Kunst Chinesin ist eine ambitionierte Künstlerin. Durch dem Laden möchte sie ihre Kunst auch in den Chinesische Kunst Alltag bringen: „Ich möchte Objekte herstellen, die Leute im Alltag gebrauchen können und kaufen werden. Dazu bietet sich Keramik an. Außerdem mache ich immer mehr Installationen, mit denen ich meine Chinesische Kunst Gedanken, aber auch meine Vorstellungen zur Keramik zum Ausdruck bringen kann.“ Haichens Chinesische Kunst Installationen lassen viel Raum zur Interpretation. So zum Beispiel ein klassischer Hocker aus Chinesische Kunst Porzellan, der auf der Chinesische Kunst Sitzfläche Stacheln hat oder zwei Meter große Chinesische Kunst Porzellanblöcke, die Hochhäusern ähneln. Bei der Betrachtung ihrer Werke wird eines schnell deutlich: Wang Haichen verbindet traditionelle Formen und Muster mit modernen Elementen. So auch bei ihrer neuesten Arbeit: Porzellangeschirr mit Bildern von Shanghais alten Arbeiterhäusern aus der Kolonialzeit im Chinesische Kunst Shikumen-Stil. Dafür hat sie den Pinsel gegen den Computer ausgetauscht, mit dem sie Fotos der Shikumen-Häuser auf das Porzellan projiziert. Damit setzt sie der sich im Abriss befindenden Altstadt Shanghais ein Chinesische Kunst Denkmal. Ihr Interesse an der chinesischen Kultur und Geschichte hat sich erst in den letzten Chinesische Kunst Jahren entwickelt. Während ihrer Ausbildung an der Kunstschule lehnte sie alles ab, was mit Chinesische Kunst Traditionen zu tun hatte. Wang Haichen erinnert sich zurück: „In den 80ern kamen im Zuge der Chinesische Kunst Öffnung des Landes auch westliche Kultur und Kunstkonzepte ins Land. Das war sehr interessant und wir hatten deshalb keine Zeit, darüber nachzudenken, was ursprünglich chinesische Kunst war.“ Erst als die Chinesische Kunst Künstlerin ins Ausland reiste, begann sie, sich auf das kulturelle Erbe zu besinnen. Heute möchte sie auf der Grundlage ihrer Wurzeln etwas Modernes schaffen. Die gebürtige Shanghaierin kommt aus einer Chinesische Kunst Künstlerfamilie und hat sich seit ihrem 15. Lebensjahr auf Kunst spezialisiert. In den 90er Jahren studierte sie an der Akademie für Kunst und Design in Peking und entschied sich bald für die Arbeit mit Porzellan. Seitdem hat sie sich für die Anerkennung von Keramik als Kunstform eingesetzt. Sie organisierte Ausstellungen in Chinesische Kunst Peking und Shanghai und gab das erste Magazin über zeitgenössische Keramik mit heraus. Chinesische Kunst Anerkennung für ihre Kunst erntete sie bisher jedoch vor allem im Ausland. Bei der letzten Chinesische Kunst Ausstellung von zeitgenössischen Künstlern in Shanghai konnte sie zehn verschiedene Länder für moderne Porzellankunst aus China begeistern. Zur Zeit sind ihre Installationen auf Rundreise durch Museen in Europa und Amerika. Dieses Jahr nimmt Wang Haichen an Workshops in den Niederlanden und den USA teil. Nur wenige chinesische Künstler sind so erfolgreich. Denn neben der traditionellen Kalligraphie und Malerei hat die Chinesische Kunst Porzellankunst in China einen schweren Stand, sagt die 31- jährige: „Chinesen interessieren sich mehr für Chinesische Kunst Antiquitäten aus Porzellan. Zeitgenössische Werke schauen sie sich allenfalls an und fragen: Was macht man damit? Das hängt damit zusammen, dass es seit langer Zeit in China keine großen Porzellanfabriken mehr gibt. So ist das Design immer noch gleich wie in den 50er Jahren. Es gibt einen großen Markt, aber niemand bearbeitet ihn.“ Ein Grund dafür liegt in der Materie selbst. Denn zum Herstellen und Verarbeiten von Porzellan braucht man viele verschiedene Materialien und ein großes Studio. Wang Haichen reist für größere Projekte mehrmals im Jahr in die rund 400km entfernte Porzellanstadt Jingdezhen. Der Ort steht für die Jahrhunderte alte Tradition der Chinesische Kunst Porzellankunst. Und an die möchte Wang Haichen anknüpfen. Sie will etwas Neues schaffen, das zum modernen China passt. Das Hauptmerkmal der chinesischen Architektur ist die Verbindung von rechteckigen Einheiten zu einem Ganzen. Auch die Tempel im alten Griechenland umfaßten rechteckige Flächen, doch der Gesamteindruck vermittelte strenge Einfachheit. Im Gegensatz dazu verbindet der chinesische Stil rechteckige Formen verschiedener Größe und Lage zu einem Ganzen, wobei jede Fläche und jeder Bestandteil klar voneinander getrennt sind. Chinesische Kunst Daraus ergibt sich, daß Gebäude, die im traditionellen chinesischen Stil gebaut sind, einen verblüffend dynamischen Eindruck vermitteln. Die Flächenverbindung unterliegt in der traditionellen chinesischen Architektur den Grundsätzen von Ausgewogenheit und Symmetrie. Der wichtigste Bauteil ist die Achse. Die nachgeordneten Gebäude sind als zwei Flügel zu beiden Seiten angeordnet und beherbergen die Haupträume und den Hof. Chinesische Kunst Wohnhäuser, öffentliche Gebäude, Tempel und Paläste sind alle nach diesen Chinesische Kunst Grundprinzipien errichtet. Die Innenraumaufteilung spiegelt die sozialen und moralischen Werte der Chinesen wider. In herkömmlichen Wohnhäusern werden den Chinesische Kunst Familienmitgliedern die Räume gemäß ihrer Stellung in der Familie zugewissen. Der Hausherr erhält den Hauptraum, die älteren Mitglieder der Familie leben in den verschiedenen Teilen im hinteren Abschnitt, die jüngeren Familienmitglieder in den Chinesische Kunst Flügeln rechts und links; wobei die älteren auf der linken und die jüngeren auf der rechten Seite wohnen. Ein bis heute erhaltenes Charakteristikum der Architektur ist die Chinesische Kunst Verwendung eines Baugerüstes aus Holz oder Bambus mit Pfeilern, Chinesische Kunst Querbalken und Lehmwänden an drei Seiten des Gebäudes. Die Haupttüre und Fenster befinden sich an der Frontseite. Seit Jahrtausenden verwenden die Chinesen hauptsächlich Chinesische Kunst Holz als Baumaterial; Holz bedeutet für Chinesen „Leben“, und „Leben“ ist die Chinesische Kunst Hauptsache, die die chinesische Kultur in ihren verschiedenen Formen bestrebt ist, weiterzugeben. Die traditionellen rechteckigen Gebäude sind in mehrere Räume aufgeteilt, je nach der Anordnung der hölzernen Balken und Pfeiler. Um den Bau mit einem tiefen, überhängenden Dach zu krönen, erfanden die Chinesen ihre eigenen besonderen Chinesische Kunst Tragstützen, dougong genannt, die Stufe für Stufe an den Pfeilern angebracht sind. Diese Tragstützen halten nicht nur das Gerüst, sondern sie stellen auch eine besondere attraktive Verzierung dar. Dieser Architekturstil wurde auch von Korea und Japan übernommen. Einige besondere architektonische Merkmale resultieren aus der Verwendung von Holz. Als erstes zu nennen ist die Tiefe und Breite des Innenraumes, der von dem hölzernen Baugerüst bestimmt wird, als zweites die Verwendung von Farblacken als Chinesische Kunst Holzschutz für das Gerüst. Die Farben dieser Lacke sind leuchtend und kräftig und wurden zu einem der aufschlussreichsten Erkennungsmerkmale der herkömmlichen chinesischen Architektur. Als drittes ist die Technik, das Gerüst auf einer Plattform zu bauen, Chinesische Kunst um Schaden durch Feuchtigkeit zu vermeiden, zu nennen. Die Höhe der Chinesische Kunst Plattform hängt von der Größe des Gebäudes ab. Eine hohe Plattform verleiht großen Gebäuden eine imposante Wirkung und eine besondere Würde. Die unterschiedlichsten farbigen Wandgemälde, die an traditionellen chinesischen Gebäuden gefunden wurden, haben sowohl symbolische wie auch ästhetische Bedeutung. Ihre Chinesische Kunst Darstellungen reichen von Drachen und Phoenix, Motiven aus Mythen, bis hin zu Chinesische Kunst Gemälden von Landschaften, Blumen und Vögeln. Eine bemerkenswerte architektonische Entwicklung Chinesische Kunst. Kalligrafie, Holzschnitte, Malerei Keramik, Porzellan, Elfenbeinschnitzereien Textilien, Münzen Gegenstände aus der japanischen Samura

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